Menu

Bitcoin-Akzeptanz erreicht Japans größte Elektronikmeile in Tokio

Die Einzelhandelsgeschäfte auf der großen Einkaufsmeile Akihabara in Tokio, die bekannt ist für ihre vielen Elektronikgeschäfte, akzeptieren immer öfter Bitcoin – täglich kommen neue Geschäfte hinzu.

Die Elektronikmeile bietet eine enorme Auswahl an Elektronikartikeln und ist insbesondere bei Videospielfans beliebt. Laut der Tourismusbehörde suchen 6,6 % aller Japanbesucher die Geschäfte von Akihabara auf. Ein guter Hot Spot für Bitcoin, da die Kunden entweder digitalaffin sind oder aus dem Ausland stammen – beides Gruppen für die sich Bitcoin-Zahlungen besonders anbieten.

Den Vorstoß bei der Bitcoin-Akzeptanz hat vor ein paar Wochen die Elektronikkette BIC Camera Stores gemacht – das Pendant zu Media Markt / Saturn hierzulande. Auch der Einzelhandelsausstatter Recruitment Lifestyle gab bekannt, dass seine Bezahl-App nun Bitcoin-ready für über 260.000 Geschäfte sei.

Seit Inkrafttreten der kryptofreundlichen Gesetzgebung, die vor einigen wochen verabschiedet wurde, gibt es kein anderes Land auf der Welt, das vergleichsweise starke Fortschritte in der Bitcoin-Adaption macht. Die geschaffene Rechtssicherheit motiviert viele Einzelhändler und Unternehmen die Kryptowährung als Zahlungsalternative zu akzeptieren.

Entsprechend sollte Japan im Auge behalten werden, um zu analysieren, welche Regularien gut und welche weniger gut funktionieren, um die eigene nationale sowie supranationale Regulierung bestmöglich zu gestalten. Schließlich ist es die goldene Mitte zwischen zu viel und zu wenig Regulierung, die maßgeblich über die Mainstream-Adaption von Bitcoin und Co. entscheidet.